Satzung

 

"Ersten Verein der Freunde von Alttraktoren und landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen zu Bad Oeynhausen e.V.

 

(Treckerverein Bad Oeynhausen e.V.)

 

 

§1

 

Name und Sitz

 

Der Verein führt den Namen " Erster Verein der Freunde von Alttraktoren und landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen zu Bad Oeynhausen".

Er ist in das Vereinsregister eingetragen und führt dann den Zusatz in der abgekürzten

Form "e.V.".

Sitz des Vereins ist Bad Oeynhausen.

 

 

 

§2

 

Zweck des Vereins

 

Zweck des Vereins ist die Förderung und Wahrung der Heimatpflege und Heimatkunde. Insbesondere die traditionelle landwirtschaftliche Brauchtumspflege, durch die Erhaltung und Pflege von alten Traktoren und technischen landwirtschaftlichen Gerätschaften.

 

Der Verein zielt auf innere Verbundenheit und Liebe zur Heimatpflege und Heimatkunde sowie der Erhaltung des traditionellen bäuerlichen Brauchtums, jedoch nicht auf einen gewinnbringenden Nutzen ab.

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht:

 

  • Insbesondere durch die Wiederherstellung alter, bäuerlicher Gerätschaften sowie deren Restaurationen
  • Der Vorführung der traditionelle bäuerlichen Geräte und Maschinen.
  • Durchführung und Besuch von Fachtreffen und -veranstaltungen
  • Durchführung gemeinsamer Ausfahrten
  • Pflege und Förderung technischer und gesellschaftlicher Interessen der Mitglieder

 

§3

 

Gemeinnützigkeit

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes ,,steuerbegünstige Zwecke'' der Abgabenordnung, insbesondere unter Berücksichtigung des § 52 AO.

 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

 

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

 

§4

 

Geschäftsjahr

 

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31.12.1997.

 

  

§5

 

Mitgliedschaft und Ausschluss von Mitgliedern

 

Mitglied des Vereins kann jede natürlichen Person und jede juristische Person werden.

 

Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftlichen Antrag, über den der Vorstand entscheidet.

 

Die Mitgliedschaft entsteht durch Vereinseintritt. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, bei juristischen Personen mit der Auflösung durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den Vorstand. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig.

 

Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären.

 

Ein Mitglied, das in erheblichem Maße gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben gegen Rückschein zuzustellen. Das Mitglied kann innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied vom Recht der Berufung innerhalb der Frist keinen Gebrauch, unterwirft es sich dem Ausschließungsbeschluss.

 

Ein Ausschluss des Mitgliedes erfolgt auch, wenn dieses mit einem Jahresmitgliedsbeitrag im Verzug ist und diese Beiträge auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht innerhalb von drei Monaten von der Absendung der Mahnung an die letztgenannte Anschrift des Mitgliedes voll entrichtet.

 

In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden.

 

 

§6

 

Mitgliedschaft

 

Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten.

 

Der Verein erhebt Beiträge zur Deckung von laufenden Kosten und notwendigen Ausgaben zur Erfüllung des in der Satzung verankerten Zwecks.

 

Die Beitragszahlung wird einmal jährlich erhoben und jeweils am 1. März per Lastschrift eingezogen. Hierfür erteilt das Mitglied dem Verein eine Einzugsermächtigung.

 

Für Mahnungen und Lastschriftrückläufer kann der Verein eine Gebühr in Höhe von 6,00 € geltend machen.

 

Die Höhe der Beiträge wird in der Mitgliederversammlung beschlossen.

 

  1. Der Regelbeitragssatz beträgt 30,00 € p.a.
  2. Der reduzierte Beitragssatz beträgt 15,00 € p.a.
  3. Nachwuchsmitglieder sind Personen unter 18 Jahren und zahlen keinen Beitrag.
  4. Noch in der Ausbildung befindliche Personen über 18 Jahre zahlen den reduzierten Mitgliedsbeitrag

  

§7

 

Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

 

a) die Mitgliederversammlung

 

b) der Vorstand

 

 

§8

 

Vorstand

 

Der Vorstand nach § 26 BGB besteht aus:

 

a) dem Vorsitzenden

 

b) dem Geschäftsführer

 

Sie sind alleinvertretungsberechtigt.

 

Der erweiterte Vorstand besteht aus:

 

a) dem Schriftführer

 

b) dem Kassierer

 

c) dem Presse und Öffentlichkeitswart

 

d) dem Schirrmeister

 

Der Vorstand des Vereins wird durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gewählt.

 

Die Wahlzeit beträgt drei Jahre.

 

Der Vorstand bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung eines neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist möglich.

 

Der Vorstand kann weitere Vereinsmitglieder in den erweiterten Vorstand berufen, wenn es der Bedarf erfordert. 

 

Gründe hierfür können sein Krankheit, Tod, Austritt wegen Insolvenz, Schädigung des Vereins oder andere wichtige Gründe.

 

Hierzu muss eine ordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung.

 

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst.

 

§8a

 

Kassenprüfung

 

1.    Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht Mitglieder des Vorstands sind, auf die Dauer von zwei Jahren.
Nach der jährlichen Kassenprüfung kann nur der Kassenprüfer wiedergewählt werden, der noch keine zwei Amtsperioden voll hat. Die Amtszeit eines Kassenprüfers endet automatisch nach zwei Amtsperioden.

 

2.    Die Kassenprüfer überprüfen am Ende eines jeden Geschäftsjahres die rechnerische Richtigkeit der Buch- und Kassenführung. Sie erstatten Bericht in der nächstfolgenden, ordentlichen Mitgliederversammlung.

 

§9

 

Beschränkung der Vertretungsmacht des Vorstandes

 

Die Vertretungsmacht des Vorstandes mit Wirkung gegen Dritte ist in dieser Weise beschränkt, dass zum Erwerb oder Verkauf, zur Belastung und zu allen sonstigen Verfügungen über Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte sowie zur Aufnahme von Krediten von mehr als 2.500,- Euro die Zustimmung der Mitgliederversammlung in einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich ist.

 

 

§10

 

Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist jährlich, im ersten Quartal, vom Vorstand unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen durch persönliche Einladung mittels einfachen Brief oder Karten an die letztgenannte Anschrift des Mitgliedes einzuberufen.

 

Mit der Einladung zur Mitgliederversammlung ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.

 

 

 

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

 

  1. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und dessen Entlastung
  2. Wahl des Vorstandes
  3. Festsetzung der Höhe des Mitgliederbeitrages
  4. Beschlussfassung über Satzungsänderung und Vereinsauflösung
  5. Beschlussfassung über die Berufung eines Mitgliedes gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand
  6. Genehmigung des Haushaltsplanes für das kommende Geschäftsjahr

 

Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung hat zu enthalten:

 

  1. den Jahresbericht
  2. den Rechnungsbericht des Kassierers und den Prüfungsbericht der Kassenprüfung
  3. die Beschlussfassung über vorliegende Anträge

 

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn 1/4 der Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt oder der Vorstand dies für erforderlich hält.

 

Antragsberechtigt zur Mitgliederversammlung sind der Vorstand sowie jedes volljährige Mitglied.

 

Der Vorstand kann die Beschlussfassung über einen Antrag widersprechen, wenn er nicht spätestens am dritten Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand zugegangen ist. Der Tag der Mitgliederversammlung wird bei der Berechnung der Frist nicht mit einberechnet.

 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§11

 

Beschlussfähigkeit

 

Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung.

 

Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von 3/4 der Vereinsmitglieder erforderlich.

 

Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Satz zwei nicht beschlussfähig, so ist der vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen

 

Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig.

 

Die Einladung der weiteren Auflösungsversammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit zu enthalten.

 

§12

 

Beschlussfassung

 

Jedes volljährige Mitglied hat eine Stimme.

 

Beschlüsse vom Vorstand und Mitgliederversammlung werden mit der Mehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens der Mehrheit der anwesenden Mitglieder ist schriftlich und geheim abzustimmen.

 

Zu einer Beschlussfassung der Mitgliederversammlung, die eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder erforderlich.

 

Zur Änderung des Zweckes des Vereins ist die Zustimmung von 2/3 aller Mitglieder erforderlich.

 

Für die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder erforderlich.

 

§13

 

Auflösung des Vereins

 

Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

Bei der Auflösung des Vereins oder beim Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Bad Oeynhausen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung verwenden muss.

 

§14

 

Inkrafttreten der Satzung

 

Diese Satzung tritt mit dem Tage der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister in Kraft.

 

 

 

Der Vorstand

 

Bad Oeynhausen, 02.03.2018